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Mag. Stephan Zinterhof Anwalt für Erbrecht in 1010 Wien

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Erben in Österreich – Das österreichische Erbrecht erklärt

  • Redaktion Erbrechtsinfo.at
Mann liest ein Testament
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Wer erbt in Österreich was? Im österreichischen Erbrecht wird die das Vermögen betreffende Rechtsnachfolge geregelt. Der folgende Artikel informiert Sie ausführlich über das Thema erben in Österreich und das österreichische Erbrecht. 

Wer erbt nach der gesetzlichen Erbfolge? Wer kann erben, da er Pflichtteilsansprüche besitzt? Stirbt ein Ehepartner, erbt der andere alles? Wer erbt, wenn es ein Testament oder Vermächtnis gibt? Welche Auswirkungen haben Schenkungen auf ein Erbe?

Erbfolge in Österreich

Die Erbfolge in Österreich ist, wie unten weiter ausgeführt, in vier Parentel gestaffelt. Demnach gibt es die Erben erster, zweiter, dritter und vierter Ordnung. Grundsätzlich zu beachten ist, dass die Erben der nächsten Ordnung immer nur dann zum Zug kommen, wenn aus der vorherigen Ordnung niemand mehr vorhanden ist.

Gesetzliche Erbfolge in Parenteln

Wenn der Verstorbene keine gesonderten Regelungen in Form von Testament oder Erbvertrag getroffen hat, kommt die gesetzliche Erbfolge zum Tragen. Für die Fälle, dass Testament oder Erbvertrag ungültig sind oder in ihnen über Teile des Vermögens nicht verfügt wird, tritt auch die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Diese sieht das Erben in einer bestimmten Reihenfolge vor.

Erbrecht Verwandte

Innerhalb des gesetzlichen Erbrechts für Verwandte wird zwischen vier Parentelen unterschieden. Hier erbt die erste Parentel immer zuerst; ist von der ersten Parentel niemand mehr am Leben, geht das Erbe an die zweite Parentel über, hier gilt also das Prinzip „jung vor alt“.

Innerhalb einer Parentel wird nach dem Prinzip „alt vor jung“ vererbt, Kinder erben also beispielsweise vor Enkelkindern. Im Folgenden sehen Sie auf einen Blick, wie die Unterteilung in die vier Parentelen funktioniert:

  1. Parentel: direkte Nachkommen (Kinder, Enkelkinder, Urenkel)
  2. Parentel: Eltern des Verstorbenen und deren Nachkommen (Geschwister, Neffen und Nichten)
  3. Parentel: Großelternpaare und deren Nachkommen (Onkel, Tanten, Cousins, Cousinen)
  4. Parentel: Urgroßelternpaare (im Unterschied zu den anderen Parentelen nicht deren Nachkommen)

Erbrecht Geschwister (Bruder und Schwester)

Das Erbrecht für Geschwister ist klar geregelt. Geschwister fallen unter die zweite Parentel. Innerhalb der gesetzlichen Erbfolge erben sie, wenn in der ersten Parentel niemand mehr vorhanden ist. Allerdings auch nur dann, wenn die Eltern des Verstorbenen nicht mehr leben (alt vor jung).

Erben Halbgeschwister auch?

Das Erbrecht in Österreich für Halbgeschwister sieht folgendermaßen aus: Halbgeschwister zählen genau wie Geschwister zur zweiten Parentel, sind diesen also gleichgestellt. Wenn die Eltern des Verstorbenen nicht mehr am Leben sind, gehen deren Anteile auf die Kinder, also auch die unehelichen Halbgeschwister des Verstorbenen, über.

Erbrecht Ehegatten

Ehegatten haben ein gesetzliches Erbrecht. Dessen Höhe richtet sich danach, welche Verwandten in der Erbfolge zu berücksichtigen sind. Hier das Erbrecht für Ehegatten auf einen Blick:

  • Wenn der Verstorbene Kinder hinterlässt, erbt der Ehegatte ein Drittel. Sind die Kinder bereits tot, geht das Erbrecht an deren Kinder, also die Enkel des Verstorbenen, über (1. Parentel)
  • Wenn der Verstorbene keine Kinder hat, erbt der Ehegatte zwei Drittel. Das restliche Drittel geht an die Eltern des Verstorbenen oder – in deren Todesfall – an deren Kinder, also die Geschwister des Verstorbenen (2. Parentel).
  • Wenn es weder aus dem 1. noch dem 2. Parentel Erben gibt, erbt der Ehegatte die ganze Verlassenschaft.

Erbrecht für Lebenspartner

Unverheiratet zusammenlebende Paare haben in Österreich kein gesetzliches Erbrecht. Stirbt also der Lebenspartner, geht der Hinterbliebene leer aus. Abhilfe schaffen kann man hier nur in Form eines Testaments. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Lebenspartner versorgt ist.

Erbrecht bei eingetragener Lebenspartnerschaft

Eingetragene Lebenspartner sind Ehegatten gleichgestellt, besitzen also genau wie sie ein gesetzliches Erbrecht. Das gesetzliche Erbrecht spielt eine Rolle, wenn kein Testament oder Erbvertrag vorliegt, aber auch für die Höhe eines Pflichtteilsanspruchs.

Demzufolge gilt für eingetragene Lebenspartner dasselbe wie für Ehegatten: Hat der Verstorbene Kinder, erbt der eingetragene Lebenspartner ein Drittel. Wenn der Verstorbene keine Kinder hat, erbt der eingetragene Lebenspartner zwei Drittel; das verbleibende Drittel geht an die Eltern des Verstorbenen und deren Nachkommen. Alles erbt der eingetragene Lebenspartner dann, wenn weder Nachkommen noch Eltern oder deren Nachkommen vorhanden sind.

Was ist die gewillkürte Erbfolge?

Neben der gesetzlichen Erbfolge gibt es die sogenannte gewillkürte Erbfolge. Mit dieser hat der zukünftige Erblasser zu Lebzeiten die Möglichkeit, die Erbfolge zu Lebzeiten selbst zu regeln. Die gewillkürte Erbfolge ist ein Aspekt der im österreichischen Erbrecht verankerten Testierfreiheit.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Vermögensnachfolge bereits zu Lebzeiten zu regeln. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die einzelnen Gestaltungsformen der gewillkürten Erbfolge und im Anschluss eine kurze Erläuterung zu jedem Punkt.

Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der gewillkürten Erbfolge auf einen Blick:

Testament (bzw. letztwillige Verfügung)

Vermächtnis

Schenkungen auf den Todesfall

Erbvertrag

Testament

Mithilfe eines Testaments legt der Erblasser zu Lebzeiten einen oder mehrere Erben fest. Ebenso kann der Erblasser bestimmen, ob die von ihm bestimmten Erben zu gleichen Teilen erben oder zu ungleichen. 

Wenn der Erblasser sein Erbe zu ungleichen Teilen vererben möchte, muss er eine sogenannte Erbquote festlegen. Legt der Erblasser nur für einen Erben eine Erbquote fest, erben alle anderen den Rest zu gleichen Teilen.

Vermächtnis

Ein Vermächtnis betrifft nie die gesamte Verlassenschaft des Erblassers, sondern immer nur bestimmte Teile. Beispielsweise kann ein bestimmter Wertgegenstand, eine Immobilie oder ein festgelegter Geldbetrag Gegenstand eines Vermächtnisses sein.

Allerdings ist hier zu beachten, dass der Vermächtnisnehmer nach dem Tod des Erblassers nicht automatisch zum Eigentümer des Vermächtnisgegenstandes wird: Zunächst erhält er nur einen schuldrechtlichen Anspruch wie in § 649 ABGB geregelt.

Schenkungen auf den Todesfall

Mithilfe einer Schenkung auf den Todesfall kann der Erblasser, in diesem Fall der Geschenkgeber, zu Lebzeiten verfügen, dem Geschenknehmer eine bestimmte Sache zu schenken.

Wenn sich der Geschenkgeber vertraglich kein Widerrufsrecht vorbehält, geht die Sache nach dem Tod in den Besitz des Geschenknehmers über. Darüber hinaus bedarf eine Schenkung auf den Todesfall eines Vertrags zwischen Geschenkgeber und Geschenknehmer.

Erbvertrag

Ehegatten und eingetragene Lebenspartner haben die Möglichkeit, einen Erbvertrag zu schließen. Dieser regelt die meist gegenseitige Erbeinsetzung der beiden Vertragsparteien.

Formerfordernisse bei der gewillkürten Erbfolge

Die oben genannten Gestaltungsmöglichkeiten der gewillkürten Erbfolge bringen alle bestimmte Formerfordernisse mit sich. Wenn die jeweiligen Formerfordernisse nicht eingehalten werden, ist die jeweilige letztwillige Verfügung nicht gültig.

Eine Schenkung auf den Todesfall beispielsweise erfordert einen Notariatsakt. Es ist also dringend zu empfehlen, sich im Zweifelsfall an einen auf Erbrecht spezialisierten Anwalt zu wenden. Dieser kann Ihnen alle Fragen beantworten und Sie vor ärgerlichen Formfehlern schützen.

Erben mit Pflichtteilsrecht

Trotz der Möglichkeit einer gewillkürten Erbfolge beziehungsweise der Testierfreiheit, gibt es in Österreich eine das Erbrecht betreffende gesetzliche Einschränkung: das Pflichtteilsrecht.

Das Pflichtteilsrecht regelt das Forderungsrecht bestimmter Personen einem Nachlass gegenüber. Allerdings gilt hier zu beachten, dass sich der Anspruch auf bestimmte Geldsummen, nicht aber auf Verlassenschaftsgegenstände erstreckt.

Um im Einzelfall zu ermitteln, ob ein Pflichtteilsanspruch besteht, müssen die Bestimmungen über die gesetzliche Erbfolge zurate gezogen werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass der Pflichtteilsberechtigte zu Lebzeiten des Erblassers auf sein Pflichtteil verzichtet.

Pflichtteilsberechtige Personen

Pflichtteilsberechtigte Personen sind zum einen die Nachkommen des Erblassers, also dessen Kinder, Kindeskinder und so fort. Zum anderen haben Ehegatten und eingetragene Lebenspartner einen Anspruch auf den Pflichtteil. Vom Pflichtteil ausgeschlossen sind Lebensgefährten und geschiedene Partner.

Pflichtteils Höhe

In Österreich wird die Höhe des gesetzlichen Pflichtteils durch das gesetzliche Erbrecht geregelt. Dieses sieht eine bestimmte Pflichtteilsquote vor: Sowohl die Nachkommen als auch Ehegatten und Lebenspartner erhaltendie Hälfte dessen, was ihnen als gesetzliche Erben zustehen würde.

Entzug des Pflichtteils

Unter bestimmten Umständen ist es dem Erblasser möglich, bestimmte Personen durch letztwillige Verfügung vom Erbe des Pflichtteils auszuschließen. Allerdings ist eine solcher Pflichtteilsentzug nur unter bestimmten Voraussetzungen gültig:

  • Es muss ein Enterbungsgrund vorliegen. Wenn der Pflichtteilsberechtigte beispielsweise strafbare Handlungen begeht, die mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe geahndet werden, ist eine Enterbung möglich. Lassen Sie sich im Zweifelsfall vom Anwalt Ihres Vertrauens beraten.

 

  • In Sonderfällen kann aus sogenannter guter Absicht enterbt werden. Ist beim Pflichtteilsberechtigten beispielsweise eine Spielsucht nachweisbar, die die Sorge begründet, der Pflichtteil würde in kürzester Zeit verschwendet, ist eine Enterbung ebenso möglich.

Pflichtteil berechnen

Die genaue Höhe des Pflichtteils wird anhand des Nachlasses berechnet. Der Nachlass ergibt sich aus der Differenz aller Aktiva und Passiva. Die Aktiva beinhalten alle Vermögenswerte und Forderungen des Erblassers, die Passiva Erblasserschulden und Erbfallschulden.

Für den Fall, dass der Pflichtteilsberechtigte bereits zu Lebzeiten des Erblassers Zuwendungen erhalten hat, die zum Pflichtteil hinzugerechnet werden können, kann sich der Pflichtteil nach dem Tod des Erblassers verringern. Holen Sie hier im Zweifelsfall den kompetenten Rat eines auf Erbrecht spezialisierten Anwalts ein.

Stundung des Pflichtteils

Seit dem Erbrechts-Änderungsgesetz aus dem Jahre 2015 ist eine sogenannte Pflichtteilsstundung möglich. Diese wird üblicherweise dann in Anspruch genommen, wenn ansonsten die wirtschaftliche Existenz des Pflichtteilsschuldners bedroht wäre. Normalerweise läuft eine Pflichtteilsstundung maximal über fünf Jahre. In Ausnahmefällen kann sie allerdings gerichtlich auf bis zu zehn Jahre verlängert werden.

Wir funktioniert erben im Verlassenschaftsverfahren

Im österreichischen Erbrecht dient das Verlassenschaftsverfahren der Feststellung des Vermögensstandes einer Verlassenschaft. Anschließend wird die Verlassenschaft dem Erben übereignet. Das Verlassenschaftsverfahren ist der Grundpfeiler des österreichischen Erbrechts. 

So wird sichergestellt, dass sich niemand nach dem Tod einer Person dessen Besitz eigenmächtig aneignet. Wenn Sie mehr Informationen haben möchten, werfen Sie einen Blick auf unseren Artikel über das Verlassenschaftsverfahren und dessen Kosten.

Neuerungen durch die Erbrechtsreform in Österreich

Weil zum 2. Jänner 2017 die österreichische Erbrechtsreform in Kraft getreten ist, möchten wir Sie hier über die wichtigsten Änderungen informieren. Die grundlegende Reform des österreichischen Erbrechts gilt für alle Todesfälle ab Inkrafttreten der Erbrechtsreform.

Automatische Aufhebung von Testamenten durch Scheidung

Die neue Rechtslage sieht vor, dass eine letztwillige Verfügung zugunsten des Ehepartners im Falle einer Scheidung automatisch aufgehoben wird. Natürlich besteht die Möglichkeit, im Testament zu vermerken, wenn eine Aufhebung im Falle einer Scheidung nicht gewünscht ist. Gleiches gilt auch für eingetragene Lebenspartnerschaften.

Außerordentliches Erbrecht von Lebensgefährten

Nach dem alten Erbrecht wurden Lebensgefährten nicht berücksichtigt, es sei denn, sie wurden vom Erblasser letztwillig bedacht. Nun gilt die Regel, dass Lebensgefährten dann ein außerordentliches Erbrecht haben, wenn sie mindestens drei Jahre mit dem Verstorbenen im gemeinsamen Haushalt gelebt haben und der Verstorbene zum Todeszeitpunkt nicht verheiratet war oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft gelebt hat, und kein testamentarischer Erbe vorhanden ist.

Selbstverständlich können Lebensgefährten nach wie vor gesondert im Testament bedacht werden. Darüber hinaus darf der Lebensgefährte maximal ein Jahr in der gemeinsamen Wohnung verbleiben, wenn die Voraussetzungen für das außerordentliche Erbrecht erfüllt sind.

Enterbungsgründe wurden erweitert

Wer Pflichtteilsberechtigten ihr Erbe entziehen will, muss einen Enterbungsgrund angeben. Diese wurden mit der Erbrechtsreform erweitert. Nun können nicht nur Straftaten gegen den Angehörigen, sondern auch solche gegen nahe Angehörige zur Enterbung führen. Voraussetzung ist, dass diese mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr bedroht sind.

Darüber hinaus können sogenannten grobe Verletzungen der Pflichten aus dem Eltern-Kind-Verhältnis zur Enterbung führen. Wann dies im Einzelnen der Fall ist, muss von Sachlage zu Sachlage geprüft werden. Als Enterbungsgrund gestrichen wurde der Grund der „beharrlichen Führung einer gegen die öffentliche Sittlichkeit anstößigen Lebensart“.

Pflegevermächtnis

Auch die Pflegeleistung naher Angehöriger wird nun durch die Erbrechtsreform berücksichtigt. Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, steht bestimmten Personen auch ohne Anordnung durch den Verstorbenen ein Pflegevermächtnis zu. Um durch die erbrachte Pflegeleistung Anspruch auf ein Pflegevermächtnis zu haben, müssen folgende Punkte zutreffen:

Die Pflege…

●  wurde durch einen nahen Angehörigen erbracht.

●  umfasste innerhalb der letzten drei Jahre vor dem Tod des Verstorbenen mindestens sechs Monate.

●  wurde nicht nur im geringfügigen Ausmaß, sondern mit durchschnittlich mehr als 20 Stunden monatlich ausgeführt.

●  wurde unentgeltlich erbracht.

Änderungen der Formvorschriften bei Testamenten

Die Formvorschriften für Testamente wurden durch die Erbrechtsreform in Österreich geändert. Unter anderem ist es jetzt möglich, dass mündige Minderjährige bei einem Nottestament als Testamentszeugen fungieren. Ansonsten ist insbesondere das sogenannte fremdhändige Testament von der Reform betroffen.

Auf einen Blick – Das müssen Sie beachten:

  1. Nach wie vor kann das fremdhändige Testament auf einer Schreibmaschine, mit einem Computer oder handschriftlich (auch von anderen Personen als dem Erblasser) verfasst werden.
  2. Der Erblasser muss das Schriftstück eigenhändig unterzeichnen.
  3. Die Unterschrift bedarf eines handschriftlichen Zusatzes, aus dem hervorgeht, dass das Testament den letzten Willen enthält.
  4. Alledrei Testamentszeugen müssen bei der Unterzeichnung anwesend sein und mit Namen, Geburtsdatum und Adresse im Testament genannt werden und als Testamentszeugen unterschreiben.
  5. Als Zeugen fungieren können nicht die Erben, deren Ehegatten oder Kinder und die Lebensgefährten beziehungsweise eingetragenen Lebenspartner des Erblassers.

Erben im EU- Ausland

Seit der EU-Erbrechtsverordnung ist klar geregelt, welches Erbrecht in den EU-Mitgliedsstaaten bei internationalen Erbfällen gilt. Zusätzlich gilt nun, dass nicht mehr automatisch die Staatsbürgerschaft über das zu anwendende Erbrecht entscheidet, sondern der Aufenthaltsort zum Zeitpunkt des Todes. 

Wenn Sie sichergehen möchten, dass die Anwendung des Erbrechts von Ihrer Staatsangehörigkeit abhängt, können Sie dies im Testament durch die Rechtswahl verfügen.

Anwälte für Erbrecht in Österreich helfen bei Ihrem Erbfall

Es ist in Erbfragen grundsätzlich empfehlenswert, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein auf Erbrecht spezialisierter Anwalt kann Sie beraten und unterstützen. Für Laien ist das Erbrecht und oftmals schwer zu durchschauen und die ein oder andere wichtige Formalität schnell vergessen. Das kann im Falle des Falls für Hinterbliebene unangenehme Folgen haben. 

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verlässt sich auf die Expertise spezialisierter Anwälte für Erbrecht. Um einen ersten Überblick zu erhalten und Ihre Fragen beantwortet zu bekommen, vereinbaren Sie eine Erstberatung zum Fixpreis!

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